Schutztechnik

Im Bereich der erneuerbaren Energien konnten wir gemeinsam mit unseren Kunden unsere Expertise rund um das Thema Schutztechnik auf- und ausbauen. Mit unserem kompakten Prüfsystem kontrollieren wir die Schutzeinstellwerte für Erzeugungseinheiten, wie z.B. Windenergieanlagen, PV-Parks und Biomassekraftwerke, sowie die Einstellwerte des QU-Schutzgerätes am Netzverknüpfungspunkt. Die Parametrierung der eingesetzten QU-Schutzgeräte können wir während der Prüfung durchführen. Somit ist sichergestellt, dass Ihre Schutzgeräte den Vorgaben aus dem Netzbetreiberfragebogens gemäß FGW TR 8 eingestellt sind. Für die Konformitätserklärung weisen wir die richtlinienkonforme Einstellung der Schutzgeräte mit unserem Schutzprüfprotokoll aus, welches dem Zertifizierer für die Konformitätserklärung, gemäß FGW TR8, vorgelegt werden muss.

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Die Aufgabe des Netzschutzes ist es auftretende Fehler im Netz, wie z.B. Überstrom, Über- und Unterspannung, oder Über- und Unterfrequenz, möglichst schnell und zuverlässig (ohne Über- und Unterfunktion) zu erkennen, zu lokalisieren und dann das entsprechende fehlerbehaftete Netzsegment selektiv vom Versorgungsnetzt zu trennen. Somit kann der ungestörte Betrieb des restlichen Versorgungsnetzes gewährleistet werden und unmittelbarer Schaden an Mensch und Gerät, sowie mittelbarer Schaden wie z.B. Produktionsausfälle begrenzt werden.

Der Schutz für die Energieerzeugungsanlage (EZA) und der Energieerzeugungseinheit (EZE) wird häufig durch sogenannte Multifunktionsschutzgeräte realisiert, welche gleich mehrere Schutzfunktionen (u.a. UMZ-Schutz, Entkopplungsschutz, QU-Schutz) in sich vereinen. Die Schutzgeräte müssen nach Vorgaben (TR8 Bogen) des Energieversorgungsunternehmens (EVU) parametriert und vor Ort, mittels einer Netzschutzprüfung, geprüft werden. „Laut der VDN-Richtlinie für digitale Schutzsysteme ist außerdem eine turnusmäßige Überprüfung notwendig.“

Bei einer Netzschutzprüfung wird die moderne, computergesteuerte Schutzprüftechnik (Prüfeinrichtung) mit dem Schutzgerät in der EZE (Erzeugungseinheit) oder der EZA (Erzeugungsanlage) verbunden. Durch den Einsatz optimierter Prüfabläufe, die in der Prüfeinrichtung ablaufen, werden Netzfehler simuliert und durchfahren. Mit dieser Verfahrensweise werden die korrekte Parametrierung und die Funktion des Netzschutzgerätes nachgemessen. Das Ergebnis wird in einer übersichtlichen und auf die Zertifizierungsanforderungen abgestimmten Dokumentation festgehalten und dem Betreiber oder dem Betriebsführer zur Verfügung gestellt.

Grundsätzlich müssen Sie mit der Konformitätserklärung für Ihre Anlagen die Funktionsfähigkeit der Schutzgeräte nachweisen. Diesen Nachweis erbringen wir für Sie mit der Netzschutzprüfung. Sicherheitslücken im Netz können schnell zu einem großen finanziellen und vor allem auch gesundheitlichen Risiko werden, daher sollten Sie die Netzschutzprüfung turnusmäßig alle vier Jahre wiederholen. Dies wird laut VDN Richtlinie empfohlen.